TSV Grafenau – SpVgg Leidringen 1:3 (0:1)

Am Sonntag mussten die Leidringer Frauen beim TSV Grafenau antreten. Die Tabellensituation vor dem vorletzten Spieltag sah wie folgt aus: zwischen Platz 5 (TSV Grafenau, 25 Punkte) und dem Abstiegsplatz 11 (SGM Sulgen/Hardt, 23 Punkte) lagen nur 2 Punkte. Die Leidringer Frauen lagen aufgrund des besseren Torverhältnisses mit ebenfalls 23 Punkten auf Platz 10. Mit einem Sieg könnte man an Grafenau vorbeiziehen und einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Zu Beginn des Spiels taten sich die Leidringerinnen noch schwer, die Angriffe der Gastgeberinnen zu unterbinden und selber Offensivakzente zu setzen. Mehrmals war die Leidringer Aushilfstorhüterin Avery John zur Stelle und hielt hinten die Null. Auch der Schiedsrichter schien mehr Sympathien mit dem TSV Grafenau zu haben und entschied oft und teilweise fragwürdig auf Freistoß für Grafenau. Als das Spiel hitziger wurde, auch aufgrund der Schiedsrichterentscheidungen, war Svenja Schopp zur Stelle und erzielte nach 43 Minuten den 0:1-Führungstreffer. Einen exakten Abschlag von Avery John versenkte sie sehenswert von der linken Seite im Netz. Nach dem Seitenwechsel wollten die Leidringerinnen so schnell wie möglich das zweite Tor erzielen und so das Spiel früh in die richtige Richtung lenken. Dies gelang Sarah Schempp in der 50. Spielminute, als sie einen langen Ball von Jasmin Link über die herausgeeilte Torhüterin zum 0:2 ins Tor lupfte. Die Grafenauerinnen erhöhten nach dem zweiten Tor den Druck und kamen in der 55. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer. Dass dieser aus einer deutlichen Abseitsposition zweier Spielerinnen entstand, schien der Schiedsrichter nicht zu sehen. Vom Gegentor unbeirrt, warfen die Leidringer Mädels alles rein, um den Sieg nicht mehr aus der Hand zu geben. Nele Schatz machte in der 80. Minute mit ihrem Premierentor den Deckel drauf, als sie erneut einen Abschlag der Torhüterin über rechts im Tor unterbrachte. Nach dem 1:3 hatte der TSV Grafenau nicht mehr viel zu bieten und nach vier Minute Nachspielzeit war der verdiente und wichtige Auswärtssieg der Leidringerinnen sicher. Mit den gewonnen drei Punkten machten die Leidringer Frauen den Klassenerhalt sicher, da die direkte Konkurrenz Punkte liegen ließ. Am letzten Spieltag (06.06. um 17 Uhr) gegen die SGM Glatten/Hopfau können sich die Leidringer Frauen mit einem erneuten Auswärtssieg für die gute Rückrunde belohnen und möglicherweise bis auf den vierten Tabellenplatz vorrücken.

SV Waldmössingen III vs. SGM Böhringen/Dietingen/Leidringen II 2:1 (2:0)

Nach drei Siegen in Folge wollte die SGM am Sonntag beim Tabellennachbarn in Waldmössingen einen weiteren Sieg nachlegen und Platz 4 erobern.
Allerdings passte sich die Mannschaft den sommerlichen Temperaturen an und ließ Einsatz und Laufbereitschaft vermissen.
So mussten wir bereits nach 13 Minuten das 0:1 hinnehmen. In der Folge kamen wir etwas besser ins Spiel und hatten die ein oder andere Chance, allerdings blieb Waldmössingen spielbestimmend, sodass kurz vor der Pause das verdiente 0:2 fiel.
Nach der Halbzeit konnten wir unsere Offensive etwas beleben und hinten stabiler stehen. In der Folge kamen wir zu mehreren Torchancen die leider ungenutzt blieben. So gelang nur noch der Anschlusstreffer in 89. Minute durch Angelo Huonker nach schöner Freistoßflanke von Julian Schwaiboldt.

Zusammengefasst muss man eine in Summe verdiente Niederlage, trotz Leistungssteigerung, aufgrund einer schwachen ersten Halbzeit hinnehmen.
Das letzte Spiel der Saison bestreitet unsere Zweite am Samstag um 11:30 in Leidringen, vor dem Spiel der ersten Mannschaft. Über eure zahlreiche Unterstützung würden wir uns freuen.

SGM Epfendorf-Schlichem vs. SGM Leidringen (FLEX)
Kreisstaffel | 4. Spieltag | Freitag, 29.05.2026 | Schlichemstadion Epfendorf

Endstand: 4:3 (HZ: 2:3)

Die SGM Leidringen bestritt am Freitagabend in Epfendorf ihr erstes FLEX-Spiel der Saison – eine Partie, die unter besonderen Vorzeichen stand: Die Gastgeber konnten nur neun Spieler aufbieten, weshalb die Begegnung im FLEX-Modus ausgetragen wurde.
Dass man unter diesen Umständen am Ende dennoch mit leeren Händen nach Hause fuhr, macht die Niederlage umso bitterer.
Dabei begann es vielversprechend. Jan Huber (16.), Diego Koch (37.) und Troy John (45.) sorgten für eine 3:2-Führung zur Halbzeit – ein Ergebnis, das Mut machen konnte. Doch schon in dieser Phase zeigte sich das grundlegende Problem: Die Tore der Epfendorfer – durch Benjamin Holzer (8.) und Elias Friesen (22.) – fielen nicht gegen einen überlegenen Gegner, sondern wurden der Heimelf regelrecht geschenkt. Zu passiv, zu wenig aggressiv, und immer wieder fehlte das Laufangebot für den Mitspieler. Wer den Ball hatte, stand oft allein – niemand kam entgegen, niemand bot sich als Anspielstation an.

In der zweiten Halbzeit verlor die SGM dann vollends den Faden. Moritz Keller nutzte die Passivität der Leidringer eiskalt aus und schnürte einen Doppelpack (46., 82.), der die Partie endgültig drehte. Gegen einen Gegner, der in Unterzahl antrat, war das schlicht zu wenig.
Das Fazit fällt deutlich aus: Gegen neun Mann zu verlieren ist kein Zufall – es ist ein klares Signal. Mehr Bewegung ohne Ball, mehr Bereitschaft im Zweikampf und vor allem das konsequente Anbieten als Anspielstation müssen in den kommenden Wochen zur Selbstverständlichkeit werden. Schiedsrichter: Giuseppe Ingrao